Der Vorstand

Der Vorstand von Wund Management Wien setzt sich aus Ärzten und Angehörigen des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Betroffenen zusammen.

Er arbeitet ehrenamtlich für die Ziele des Vereins und wird in der zweijährlichen Generalversammlung aus der Runde der ordentlichen Mitglieder gewählt.

 

Obmann

M.DuftDr. med. univ., WDM® Markus Duft

Facharzt für Allgemeinchirurgie,  ÖÄK Zertifikat ärztliche Wundbehandlung

Beweggrund zur Vereinsgründung

Bei der Ausübung der Dienstleistung Medizin, mit hilfe- suchenden Menschen arbeitend die ihre persönlichen Be- dürfnisse im Rahmen der Krankheitsbewältigung formulieren, sehe ich, dass Betroffene und deren Angehörigen oft ein Ge- sundheitswissensdefizit aufweisen.

Besonders Krankheiten die das Symptom chronische Wunde zeigen sind un- bekannt und schwer für Betroffene und deren Angehörigen anzunehmen, da diese durch die chronische Wunde in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind.

Hilfesuchende werden oft im Gesundheitswesen nur als medizinische und pfle- gerische Dienstleistungsempfänger gesehen. Beruflich vom Gesetzesgeber ver- pflichtet aufzuklären und ermächtigt „im Einzelfall einzelne ärztliche Tätigkeiten an Angehörige des Patienten“ zu übertragen, zeigt sich mir, dass durch die aktive Ein- beziehung der Betroffenen in die Therapie, es zu einer Steigerung deren subjektiven Wohlbefindens kommt. Dies ist nur durch eine entsprechender Auf- klärung, Information und Schulung der Betroffenen erreichbar.

Betroffene denen es ermöglicht wird sich Wissen und Fähigkeiten anzueignen werden zum mündigen und so wichtigen Partner in der medizinischen und pflege- rischen Betreuung.

Durch die Gründung des Vereins Wundmanagement Wien möchte ich allen Betroffenen, bei der Bewältigung ihres Selbstpflegedefizites im Rahmen des Selbstmanagements „Leben mit einer chronischen Wunde“ eine Hilfe bieten.

 

 

Obmann Stellvertreter

W.MachWolfgang Mach

Beweggrund zur aktiven Vereinsarbeit

Da ich selbst die Erfahrung machen musste, welche Herausforderung eine chronische Wunde bedeutet freut es mich den Blick des Betroffenen in die Vereinsarbeit einfließen lassen zu können! Die Wahrnehmung und Steigerung der eigenen Gesundheitskompetenz hat mir geholfen meine Wunde zur Abheilung zu bringen! Nun möchte ich helfen Betroffene zu ermutigen sich aktiv an der Genesung zu beteiligen! 

 

 

Kassier

B.Fohsl GrandeDr. med. univ. Barbara Fohsl-Grande

Arzt für Allgemeinmedizin, Additivfach Geriatrie, ÖÄK Zertifikat ärztliche Wundbehandlung

Beweggrund zur Vereinsgründung

Konfrontiert sowohl im stationären als auch niedergelassenen Bereich mit Patienten mit chronischen Wunden zeigte sich immer wieder die Hilflosigkeit gepaart mit Unwissen und damit das Ausgeliefert sein bei den Patienten und bei Ihren Angehörigen.

Derzeit fehlt eine objektive Auflistung der Möglichkeiten in der Versorgung einer chronischen Wunde sowie die Information welche Untersuchungen notwendig sind und welche Maßnahmen der Patient und die Angehörigen selbstständig machen könnten.

Kauft man sich einen Haushaltsgegenstand oder ein Auto ist es völlig normal sich umfassend über Vor und Nachteile zu informieren und Preisvergleiche durch- zuführen, bevor man die Sache erwirbt. Ebenso wird man sich nicht scheuen eine Reklamation zu beantragen wenn der Gegenstand mangelhaft ist.

In Anbetracht dieser Tatsachen sehe ich für mich eine Möglichkeit einerseits der Patienteninformation und Edukation und damit letztendlich auch eine Kostenre- duktion und dass der Patient auch seine Eigenverantwortung wahr nimmt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich dem Patienten in einem pallitiven Setting durch eine adäquate Wundversorgung ein akzeptables Leben zu ermöglichen.

 

 

Kassier Stellvertreter

C.FleckDGKP Christine Fleck

Beweggrund zur aktiven Vereinsarbeit

Durch meine Arbeit als Stationsvertretung auf einer Demenzstation sind das Team und ich immer wieder mit dem Auftreten von chronischen Wunden bei unseren Bewohnern konfrontiert. Sei es mit Decubital Ulcera als Zeichen, eines Ulcus cruris aufgrund einer venösen oder einer arteriellen Grunderkrankung, oder dem diabetischen Fuß. Aufgrund der mittleren oder bereits fortgeschrittenen Demenz ist es umso wichtiger die Bedürfnisse unserer Bewohner durch Beobachtung zu eruieren um Schmerzfreiheit zu erreichen sowie den Leidensdruck zu minimieren.

Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist es auch die Angehörigen zu informieren und Ihnen den jeweiligen Zustand zu erklären. Nicht immer können Wunden abheilen. Dann ist es notwendig einen praktikablen Weg für alle Beteiligten zu suchen und zu finden.

Ich sehe eine wertvolle Möglichkeit das Thema chronische Wunde mit Hilfe des Vereins WMW publik zu machen. 

 

 

Schriftführer 

M.DziubanekDGKP, WDM®  Michaela Dziubanek 

Beweggrund zur aktiven Vereinsarbeit

Patienten mit chronischen Wunden sind eine der herausforderndsten Patientengruppe die es für Pflege gibt. Schon als einfache Pflegekraft sah ich die besonderen Bedürfnisse dieser Patienten. Als ich dann 2010 die Position der Stationsleitung einer Chirurgischen Station übernahm, sah ich es nicht nur aus der Sicht des Pflegepersonals, sondern auch aus der übergeordneter Sicht vom Krankenhaus aus.

Patienten mit chronischen Wunden! - Menschen mit einem teilweise sehr langen Leidensweg!

Ich nahm mich mit meinem Team diesen Menschen an. Und sah wie man mit den passenden Hilfsmitteln, Verbandmaterialien und auch mit netten Worten dem Patienten helfen und auch Lebensqualität zurückgeben kann. Nicht nur das, auch aus der übergeordneten Sicht der Krankenhausleitung war ersichtlich was für Erfolge hier möglich sind.

2012 bot sich mir die Gelegenheit im Rahmen meiner beruflichen Fortbildung eine Weiterbildung im Wundmanagement (WDM®) nach §64 GuKG zu machen, um mein Wissen zu erweitern und noch bessere Grundlagen zur Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden zu haben.

Dem Verein Wund Management Wien WMW gehöre ich seit seiner Gründung 2012 an. Im Jahr 2018 wurde ich in den Vorstand gewählt. Beim Verein bin ich: Um zu helfen, Menschen mit chronischen Wunden und deren Angehörigen miteinander in Kontakt zu bringen, damit sie sehen, daß sie nicht mit Ihrer Bürde alleine sind.

 

 

Schriftführer Stellvertreter 

R.EckmüllnerRita Eckmüllner

Beweggrund zur aktiven Vereinsarbeit

Zurückgewonnene Lebensqualität lässt mich nach dem Abheilen der chronischen Wunde meines Mannes wieder strahlen! Lernbereit, mit Humor und ungebrochener Lebensfreude sind wir gemeinsam mutig und voller Hoffnung einen neuen Behandlungsweg gegangen, der zum ersehnten Ziel führte. Mit meinen persönlichen Erfahrungen, Fähigkeiten und Talenten möchte ich das Team von WMW voller Freude unterstützen.

Mein Motto: „Gemeinsam statt einsam!“

 

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